USUAL ONE
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Task breakdowns
Wie eine Anfrage aus Formular oder Kalkulator in Sekunden im CRM landet – mit UTM-Parametern, ohne Dublettenkarten und ohne stille Verluste bei Ausfällen.
Typisches Bild: Die Website ist an sich sauber gebaut – Formulare mit Validierung, Quiz-Kalkulatoren, Spamschutz, Benachrichtigungsmail an den Vertrieb und Autoresponder an den Kunden. Danach reißt die Kette ab. Ein Mitarbeiter öffnet das Postfach und kopiert Telefonnummer und Kommentar von Hand ins CRM. Zwischen dem Absenden des Formulars und dem Erscheinen des Leads im System vergehen zwanzig Minuten bis zum nächsten Morgen – in dieser Zeit schreibt der Interessent längst den Wettbewerb an. Dazu Tippfehler in Rufnummern: Der Lead ist da, anrufen kann man niemanden.
Die zweite Verlustebene ist die Auswertung. UTM-Parameter werden auf der Website zwar erfasst, kommen aber nicht im CRM an, also sieht der Lead in der Karte aus wie „aus dem Nichts". Welcher Kanal Umsatz bringt und nicht nur Kontakte, lässt sich nicht berechnen: Im Werbekonto stehen die einen Zahlen, im CRM die anderen, und verknüpfen kann man sie nur manuell über Datumsangaben. Die dritte Ebene sind Dubletten: Jemand nutzt den Kalkulator, füllt danach das Formular auf einer Leistungsseite aus und ruft anschließend an. In der Datenbank liegen drei Karten bei drei Mitarbeitern, zwei davon telefonieren mit demselben Kunden.
Ein geradliniger Webhook „Formular → CRM-API" bricht beim ersten Ausfall. Ist das CRM zehn Minuten nicht erreichbar oder hat sich das Lead-Schema geändert, geht der Request schlicht nicht durch – und niemand erfährt davon, bis der Kunde sich selbst wieder meldet. Die Übergabe braucht deshalb Warteschlange, Wiederholungsversuche und Protokoll, und die Anfrage muss im Speicher der Website bleiben, auch wenn das CRM sie nicht angenommen hat.
Zweite Einschränkung: die Felder. Jedes CRM (Creatio, Bitrix24, amoCRM, Odoo, HubSpot, in DACH häufig auch Salesforce, Pipedrive oder CentralStationCRM) hat sein eigenes Lead-Modell, eigene Pflichtfelder und eigene Rechtelogik. Welches Formularfeld in welches CRM-Feld gehört, kann die Entwicklungsseite nicht erraten – das entscheidet, wer den Lead weiter durch den Funnel führt. Nötig ist also ein Testsystem oder ein abgetrennter Bereich der Produktivdatenbank, sonst verschmutzt das Debugging die echten Daten mit Testanfragen. Und drittens: Wurde die Website von einem anderen Dienstleister gebaut oder liegt der Code in einem fremden Repository, kommt Zeit für Zugänge und die Analyse hinzu, wie Anfragen aktuell überhaupt gespeichert werden. Kommt DSGVO-konforme Auftragsverarbeitung mit ins Spiel (AV-Vertrag, Speicherort, Einwilligungstext im Formular), ist das ein eigener Abstimmungsschritt vor dem Go-live.
Wir verbinden uns mit dem CRM über einen eigenen Service-Benutzer mit minimal nötigen Rechten – Leads und Aktivitäten anlegen, mehr nicht. Danach mappen wir die Felder auf einem Testsystem gemeinsam mit Ihrem Vertrieb: Name, Telefon, E-Mail, Leistung, Kommentar, Parameter und Summe aus dem Kalkulator, UTM-Parameter, Einstiegsseite. Diese Abstimmung erfolgt, bevor die erste echte Anfrage ins CRM geht – ein Mapping an der laufenden Datenbank nachzubauen ist teurer.
Die Ausfallsicherheit bauen wir als Queue-Schicht: Jede Übergabe wird protokolliert (was ging raus, wann, mit welcher Antwort des CRM), fehlgeschlagene Versuche werden nach Zeitplan wiederholt, und scheitern auch die Wiederholungen, bekommt der zuständige Mitarbeiter eine Benachrichtigung. Die Anfrage verschwindet dabei nicht: Sie bleibt in der Datenbank der Website und geht zusätzlich als Mail raus. Die Integration ergänzt einen Kanal, sie ersetzt die vorhandenen nicht – das ist bewusst so, denn jedes „ab jetzt läuft alles nur noch über das CRM" endet früher oder später in verlorenen Anfragen.
Ordnung in der Datenbank ist ein eigener Arbeitsblock. Vor dem Anlegen eines Leads suchen wir einen bestehenden über normalisierte Telefonnummer und E-Mail; eine Wiederanfrage wird der bestehenden Karte als separate Aktivität hinzugefügt, statt Dubletten zu erzeugen. Darüber kommt bei Bedarf die Analytics-Schicht: Der Bearbeitungsstatus wird an die Website zurückgespielt, und Abschlüsse aus dem CRM gehen als Offline-Conversions zurück an Google Ads und GA4 – dann optimiert die Werbung auf Verkäufe statt auf ausgefüllte Formulare. Zum Abschluss testen wir alle Formulare und Kalkulatoren auf dem Stand gemeinsam mit Ihrem Vertrieb und übergeben eine kurze Anleitung: wo das Protokoll liegt, was bei einem Ausfall zu tun ist, wie ein neues Feld ergänzt wird.
Marktübliche Spanne im deutschsprachigen Raum: Grundübergabe der Anfragen ins CRM mit Feld-Mapping, UTM und Wiederholungsversuchen bei Ausfällen – etwa 1.200–2.200 €, 4–6 Arbeitstage. Mit Dublettenprüfung, Statusrückgabe an die Website und eigenen Regeln für Kalkulatoren – 1.900–3.400 €, 7–10 Tage. Variante mit durchgängiger Attribution (Offline-Conversions in Google Ads und GA4, Quellen-Report, Segmentierung nach Leistungen) – 3.000–5.500 €, 10–15 Tage.
Der Hauptpreisfaktor ist nicht die Anzahl der Formulare, sondern die Komplexität des Lead-Modells auf CRM-Seite und der Reifegrad der Website. Werden Anfragen bereits mit UTM und Dublettenprüfung in einer Datenbank gespeichert, ist die Integration ein Aufsatz. Verschicken die Formulare nur eine Mail und speichern nirgends, muss zuerst ein Anfragenspeicher gebaut werden – das sind einige Tage extra. Separat gerechnet wird alles, was sich auf CRM-Seite ändert: neue Felder, ein anderes Lead-Schema, kundenspezifische Geschäftsprozesse. Die Laufzeit zählt korrekterweise ab dem Tag, an dem Zugänge vorliegen und ein Testsystem existiert – nicht ab Vertragsunterschrift.
This breakdown is anonymised: no client names and no deal-specific prices. More breakdowns — Task breakdowns
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